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Samstag, 18. Februar 2012

Dear Esther

"Liebe Esther!" So beginnt ein Spiel. Ein Film. Ein Gedicht. Kunst. Nachdem die wunderbaren, sphärischen Klaviertöne des Soundtracks das erste Mal erklingen, steht in der Genreleiste "Filmmusik". Wie passend.

"Dear Esther" ist eigentlich ein Computerspiel. Zumindest hat es die Grafik eines Computerspiels, man kauft es wie ein Computerspiel. Doch es ist viel weniger als das - und eigentlich mehr. In Computerspielen kann man laufen. In Dear Esther nicht. In Computerspielen kann man springen. In Dear Esther nicht. In Computerspielen trifft man Gegner und Verbündete. In Dear Esther nicht.

In Dear Esther ist man auf einer Insel. Allein. Man weiß nicht wer man ist. Man weiß nicht, wo man ist. Seltsame weiße Zeichnung zieren die Felsen. In der Ferne blinkt ein Sendeturm. Das einzige Zeichen einer modernen Zivilisation. Man findet verfallene Hütten. Kerzen. Papierschiffe, aus Briefen gefaltet.

"Dear Esther", so beginnt der Protagonist seine Erzählung. Wer er ist, man weiß es nicht. Man weiß nicht einmal, ob er lebt. Man weiß, dass Esther wahrscheinlich tot ist. Man weiß, dass sie vielleicht die Frau des Erzählers war. Aber was ist passiert? Und warum?

Eigentlich wird man alleine gelassen, alleine auf dem Weg über die Insel, auf dem Weg zum einzigen Ziel in der Nacht, dem blinkenden Mast in der Ferne. Warum ist er das Ziel?


Am Gipfel eines Berges sieht man eine Silhouette, wenn man den Gipfel erreicht, ist nichts mehr da.

"Dear Esther" ist kein Spiel, denn es ist nicht interaktiv. "Dear Esther" ist kein Film, denn es hat keine offensichtliche Handlung. "Dear Esther" ist vielleicht einfach nur ein bildgewordener "Stream of Conciousness". Eine Reise in das Unterbewusstsein. Eine Reise, die sich für geduldige und neugierige Menschen lohnt.

Eine Reise, die berührt, obwohl man am Ende soviel wie vorher weiß. Nichts. Nichts genaues über Esther.

Dienstag, 5. Juli 2011

Hals- und Beinbruch

Es soll ja in der großen Welt der Videospiele auch einige geben, die zuerst auf den Konsolen veröffentlicht  und dann auf den PC verschlimmbessert portiert wurden. Dazu gehört auch Assassin's Creed (in jeglicher Variation). Und weil so ein Assassine ja an sich eine faszinierende Persönlichkeit ist und eine nicht näher genannte Downloadplattform gerade einen Sommerschlussverkauf veranstaltet, hat mich die Faszination überfallen und ich habe mir um einen mehr oder weniger Spottpreis alle bisherigen Teile der Reihe gekauft.

Kern des Problems: Auf Konsolen spielt man normalerweise mit klobigen unhandlichen Dingern Gamepads, am PC hingegen mit formvollendeten Meisterwerken Tastaturen.

Da ich mit Gamepads nichts anfangen kann, wäre es mir hundertmal lieber, wenn die Entwickler die allerneusten Schattendetails beim Portieren außen vorlassen würden und stattdessen irgendetwas erfinden, das es mir ermöglicht, nicht drei Tasten drücken zu müssen, um zu sprinten (in anderen Spielen geht das mit einer Taste) und es mir auch zu gestatten, auf gewohnte Art und Weise mit der Leertaste zu springen und mit der Umschalttaste zu laufen.

Aber nein, es muss ja so furchtbar innovativ sein. Jede Taste ist ein Körperteil. Also entweder springen und laufen mit der Leertaste oder mit der Umschalttaste. Und während sich der Assassine beim Spielen trotz Sprüngen von den höchsten Türmen nicht einmal einen Kratzer holt, verrenke ich mir inzwischen die Finger.

Montag, 7. Februar 2011

Epos

Folgendes Bild stammt aus dem bisher zwei- und bald dreiteiligen Epos, der mich momentan wieder fesselt:


Mögen noch viele weitere folgen - jedes steht für ein erinnerungswertes Ereignis.

Freitag, 4. Februar 2011

Innovation?

Wenn man zuviel Zeit hat und quasi an's Bett gefesselt ist, sieht man fern. Wenn man fernsieht, dann sieht man vor allem Werbung. Und da tauchte auf einmal eine Werbung für ein kostenloses Browser-Online-Rollenspiel auf, in dem man die enorm spannenden Klassen "Waldläufer", "Zauberer", "Priester" und "Krieger". Meinen ersten gedanklichen Stoßseufzer bei den Worten "gratis" und "Browser" gerade verdauend, der das Spiel für mich automatisch in die "Unspielbar"-Kiste einsortiert hatte, musste ich fast lachen.

In "World of Warcraft" heißen sie eben "Jäger", "Magier", "Priester" und "Krieger", in "Neverwinter Nights" gibt es (neben einigen anderen) den "Magier", den "Mönch", den "Kleriker" und den "Kämpfer".

Die Namen variieren leicht, die Bedeutung bleibt die gleiche.

Ich glaube, sobald es ein RPG gibt, das es schafft, ein Fantasysetting umzusetzen, das Klassen hat, deren Aufgabe man nicht beim ersten Lesen/Hören erraten kann, Spitzenwertungen bekommen müsste - einfach nur wegen der Innovation.

Aber nun entschuldigen Sie mich, mein Magier in Dragon Age wartet.

Freitag, 26. November 2010

Das Buch zum Film

Eine gute Freundin hat mir neulich das Buch "Null" von Adam Fawer empfohlen, das ich prompt verschlungen habe. Abgesehen von der Tatsache, dass mich der Stil stellenweise an die (für mich eher langweilige) Millennium-Trilogie von Larsson erinnert, kann ich den Thriller allen Freunden von Mathematik, Physik und einem Schuss Science-Fiction empfehlen.

Sehr überrascht haben mich beim Lesen aber die vielen Parallelen zum Action-Adventure "Fahrenheit" (dessen geistiger Nachfolger "Heavy Rain" meine Konsolenabstinenz stark auf die Probe stellt), das sich angenehm wie ein hochklassiger, interaktiver Film spielt.

Die Hauptfigur heißt in beiden Fällen "Caine" (bzw. Cane), hat einen Bruder, der helfend zur Seite steht, wird von einer Frau gejagt, die später zur Verbündeten wird und kann dank gewisser Fähigkeiten Dinge vorhersehen.

Sollte ich doch fast ein zweites Mal durchspielen...

Sonntag, 14. November 2010

Filmisches Vergnügen

Ich erinnere mich noch ganz genau an das erste PC-Spiel, das mir das Gefühl gab, dass es sich eher um einen Film als um ein Spiel handelt - und das alleine durch das Intro. Heute, wo sich jeder Hersteller um filmreife Inszenierung bemüht, sind imposante Spieleinstiege nicht selten. Aber aus purer Nostalgie, aufgrund der tollen Musik und der Tatsache, dass es mir gerade so eben wieder eingefallen ist, gibt's hier den Beginn von "The Elder Scrolls 4: Oblivion".

Freitag, 12. November 2010

Heutzutage

"Diese Technik heutzutage" ist normalerweise ein Satz, der der Generation 60+ vorbehalten ist. Ausnahmen bestätigen die Regel, ich habe mich gerade genauso gefühlt, als ich gerade wegen meiner Anlage mit dem Support eines großen Elektronikkonzerns gechattet habe.

Sonntag, 31. Oktober 2010

What happens in Vegas

Fallout: New Vegas ist da, und es ist gut geworden. Aber ach, mit den Rollenspielen von Bethesda konnte ich mich noch nie so richtig anfreunden. Das war mit Oblivion so, das war mit Fallout 3 so, dass ist, nach der ersten Stunde Probespielen, in Fallout: New Vegas nicht anders.

Dabei weiß ich gar nicht, woran es liegt: die Atmosphäre stimmt, die Story stimmt, die Grafik stimmt. Aber irgendetwas ist kompliziert, irgendetwas wirkt eckig.

Egal, diesmal kann mich nichts vergraulen, und wenn ich noch so viele Nächte an Einarbeitungszeit brauche: Fallout: New Vegas wird durchgespielt. Das hat es sich verdient.

Vielleicht habe ich mich am Ende ja mit Bethesda versöhnt. Denn Oblivion und Fallout 3 stehen auch noch im Regal.

Samstag, 25. September 2010

Eine Stunde in ArcaniA: Gothic 4

Nach einer Stunde in der Demo von ArcaniA: Gothic 4 kommt jetzt meine Einschätzung.

Grafik:
Der große Pluspunkt. Eine derartig organische Umgebung habe ich noch nie gesehen, voller Details und Schönheiten. In dieser Hinsicht wird das Spiel sicher ein Hammer. Beeindruckend sind vor allem der malerische Bergsee inkl. Wasserfall und Bach gleich zu Beginn bzw. der Reichtum an kleinen Verzierungen (Gewichte an der Bogensehne).

Sound:
Der Soundtrack ist, wie für die Gothic-Serie bereits Standard, wieder bombastisch. Einzig die Vertonung der Dialoge ist teilweise nicht gut gelungen. So würde es mir besser gefallen, wenn Ivy statt "Echt?" "Tatsächlich?" oder "Wirklich?" sagen würde. Vielleicht ist die englische Sprachausgabe in dieser Hinsicht ja besser gelungen.

Balance:
Der Held scheint noch übermächtig, einfaches "Totklicken" reicht meist aus. In der Vollversion dürfte die Balance hoffentlich etwas knackiger ausfallen.

Atmosphäre:
Bedingt durch die Tag- und Nachtwechsel sowie durch die bombastische Grafik und die realistische Welt (Seen, Bäche, Wälder) herrscht atmosphärebedingt sicher kein Mangel. Etwas seltsam ist es aber, dass an vielen etwas fragwürdigen Stellen (mitten in der Wildnis z.B.) Äpfel herumliegen, vielleicht ist auch das der Demo geschuldet.

Bedienung:
Die Bedienung ist gewöhnungsbedürftig, aber entspricht durchaus gängigen Genreregeln. Einzig die Tatsache, dass es anscheinend keinen anderen Weg gibt, als eine Waffe per Nummerntaste wieder wegzustecken (oder durch den Start einer anderen Aktion) ist umständlich. Wenn ein Dialogpartner nichts weiter zu sagen hat, muss man selbst erst die Option "ENDE" wählen, obwohl es gar keine andere Wahl mehr gibt. Da wäre es besser, wenn sich die Doaloge selbst "beenden".

Umfang:
Der Umfang der Demoversion ist nicht groß genug, um einen guten Eindruck zu bekommen, wie das im fertigen Spiel aussieht, kann man natürlich noch nicht abschätzen.

Quests/Handlung:
Das, was in der ersten Spielstunde an Quests abläuft, ist leider eine klischeebehaftete Sache. Mann will Frau heiraten, muss sich mit Vater gutstellen und Aufgaben erfüllen, Frau ist schwanger und will vorher noch eine große Reise machen also muss Mann die Reise organisieren. Wenn das weiterhin auf diesem Niveau weitergeht, dann wird in dieser Hinsicht maximal Durchschnittskost serviert werden. Hoffentlich bricht die anfängliche Dorfidylle dann zugunsten einer epischen Storyline.

Charaktersystem:
Für diese Bewertung gibt die Demo noch zu wenige Einblicke.

Kampfsystem:
Anscheinend einfaches "Totklicken". Der Held scheint übermächtig und die Gegner verwenden keine Taktiken. Vielleicht wird das in der Releaseversion oder durch andere Schwierigkeitsgrade geändert. Das "Rollen" bei gehaltener "Blocken"-Taste ist allerdings sehr gelungen.

Items:
Abseits des klassischen Rollenspiel-Inventars (Äpfel, Bogen, Schwert, Heiltrank) war noch nicht viel zu sehen, aber in dieser Hinsicht wird man sich wohl keine Sorgen machen müssen.

Fazit:
Grafisch macht ArcaniA: Gothic 4 sicher nichts falsch. Abgesehen von der Tatsache, dass echte Gothic-Veteranen mit dem Spiel wahrscheinlich nicht mehr viel anfangen können bleibt zu hoffen, dass man sicht nicht nur auf das Aussehen verlässt und innere Werte berücksichtigt. Sollte sich die Story nicht wenigstens ein bisschen revolutionär gestalten, kann das Effektspektakel wohl nicht lange motivieren.

Montag, 20. September 2010

Sicher?

Facebook polarisiert. Diejenigen, die heute noch nicht Facebook sind, erhalten keine Einladungen mehr zu Feiern, wissen nicht, welchem "Freund" gerade langweilig ist und wer wann schlafen geht. Nicht weil sie nicht gemocht würden, sondern weil einfach jeder davon ausgeht, dass alle Facebook haben.

Auf Facebook schreiben reicht also, um alle alles wissen zu lassen.

Ich persönlich habe mich dem Trend (noch) verweigert, obwohl oben genannte negative Effekte von Zeit zu Zeit auftreten.

Grund meiner Verweigerung (abgesehen davon, dass Facebook für mich das "Tor zur Hölle" ist) war die Tatsache, dass man den Account nicht löschen kann, die Daten bleiben also für immer auf den Facebook-Servern gespeichert. Könnte also gut sein, dass man bei einem Vorstellungsgespräch in 20 Jahren mit der Begründung "Am 02.10.2009 waren sie laut Facebook 'derb saufen'." wieder nach Hause geschickt wird.

Jetzt habe ich aber herausgefunden, dass man seinen Account sehr wohl löschen kann - prompt wurde meine Disziplin auf eine harte Probe gestellt.

Aber dann habe ich doch noch einen Grund gefunden, der mich wohl dauerhaft von der Registrierung abhalten wird: Man kann sich mit ein- und denselben Accountdaten zur gleichen Zeit mehrmals einloggen, sieht sogar die Chatverläufe des anderen Users, kann Gespräche willkürlich starten oder abbrechen (abgesehen von Passwortänderungen und sonstigen Möglichkeiten).

Bewusstes Komfortfeature oder einfach nicht zu Ende gedacht? Egal, mir bleibt Facebook weiterhin gestohlen.

Mittwoch, 8. September 2010

Dienstag, 7. September 2010

Anders als erwartet

Zuerst hatte ich ja gedacht, dass das Spielejahr 2010 nach seinem grandiosen Auftakt (Mass Effect 2!) bis zum Beginn des Spielejahres 2011 langsam und langweilig wird. Bis vor kurzem war noch der Meinung, dass aus dem traditionellen Sommerloch ein „Jahresloch“ wird, das erst wieder 2011 (Dragon Age 2, Rage, Brink, Star Wars: The Old Republic, The Witcher 2, Torchlight 2, …) endet.

Doch jetzt hat sich alles schlagartig geändert. Das großartige (aber teilweise unnötig komplizierte) Fahrenheit ist in längstens einer Stunde Spielzeit abgeschlossen, Dragon Age:Origins befindet sich gerade in der Warteschleife (weil mich bei einer derartigen Dichte manchmal die Motivation verlässt, aber irgendwann spiel ich das auch noch durch, vor allem weil das AddOn ja auch schon in meinem Besitz) und eine verloren geglaubte Perle wurde auch wiederentdeckt: Venetica.

Und im Oktober ist es dann auch schon so weit: Arcania: Gothic 4 erscheint (neben Fallout: New Vegas und Star Wars: The Force Unleashed 2) und es dürfte ein Pflichttitel werden. Meine vernünftige Seite sagt mir, dass ich zumindest noch die Demo am 24.09. abwarten soll, bevor ich so überzeugt davon bin, dass das Spiel gut wird. Aber die Vernunft wird nicht immer erhört. Deswegen wird die Specialedition wohl schon früher vorbestellt.

Apropos Specialedition: Auch die von Fallout: New Vegas hätte ich wohl schon längst im Einkauskorb, wenn sie nicht exklusiv auf amazon.de erhältlich wäre, was für mich bedeutet: „geschnittene Version“. Im österreichischen Onlinehandel gibt es die „ungeschnittene Version“, die man als österreichischer Spieler ja legal bekommen darf. Nachteil: Sie kostet 10€ mehr. Wenn mein favorisierter Elektronikfachhandel die Collectors Edition nicht bekommt, dann war’s das wohl…

Nachsatz: Für Gothic 4 lockere ich sogar den Vorsatz, mir Spiele nur mehr über Steam zu kaufen, weil für mich die Vorteile des digitalen Vertriebs klar überwiegen. Aber die Special Edition ist einfach zu cool. Digital kaufe ich mir Gothic 4 dann bei einer Aktion in zwei Jahren um 10€. Habe ich ja bei Star Wars: The Force Unleashed auch nicht anders gemacht.

Mittwoch, 18. August 2010

Alte Leidenschaft

Seit ich das erste Mal vom Konzept eines MMORPG gehört habe, war ich von der Idee fasziniert. Und als mir, einige Jahre nach dem ersten Kontakt mit dem Genre, in "World of Warcraft" zum ersten Mal ein anderer, "menschlicher" Spieler gegenüberstand, hatte ich tatsächlich eine Gänsehaut.

Doch in "WoW", genauso wie in "Herr der Ringe Online" hat es mich nicht lange gehalten, der Grund: um RP (Rollenspiel) zu betreiben, möchte ich auch die Hintergrundgeschichten kennen, und das war bei beiden dieser Spiele für mich nicht gegeben.

Jatzt befindet sich gerade ein MMORPG in Entwicklung, das mich vermutlich sehr lange und dauerhaft fesseln wird. In der kanadischen Wunder-Spielefirma Bioware entsteht derzeit "Star Wars: The Old Republic".

Auf der gamescom 2010, der weltweit größen Computerspielmesse, kann man das Spiel derzeit erstmals selbst anspielen, und die, die es bisher gespielt haben, berichten mehr oder minder nur Gutes.

Zumal ich nicht selbst auf die gamescom fahren kann, fällt es mir umso schwerer, die Wartezeit bis zum angekündigten Erscheinungstermin im Frühjahr 2011 zu überbrücken, zumal es auch gut sein kann, dass der Termin noch nach hinten verschoben wird.

Allen, die sich für Spiele, Star Wars und MMORPGS im besonderen interessieren, lege ich diesen Artikel an's Herz. Und während der gamescom (bis 22.08.2010) wird es vermutlich auch da sehr viel Neues geben.

Donnerstag, 5. August 2010

Böse ist besser als gut

Nach langer Zeit bin ich wieder dazu gekommen, ein Spiel auf dem PC auch durchzuspielen. In diesem Fall war es das grandiose Half-Life 2.

Abgesehen davon, dass die Architektur teilweise in einen "Star Wars"-Film gepasst hätte (und das ist als Kompliment zu sehen) ist vor allem eines haften geblieben: der mysteriöse G-Man.

Er taucht einfach auf und verschwindet wieder, redet mit einer seltsamen Stimme, weiß mehr als man eigentlich wissen kann, überwindet die Gesetze der Physik etc. etc. Da läuft einem bei jedem Auftauchen ein angenehmer Schauer über den Rücken, einfach weil das Ganze so unglaublich wirkt.


Sonntag, 11. Juli 2010

Reise in die Vergangenheit

Wer kennt sie nicht, die bunten Klötzchen, die die Welt bedeuten? Die Rede ist natürlich von Lego. In meiner Kindheit habe ich Stunden damit verbracht, Städte zu bauen oder darauf zu hoffen, dass zu Weihnachten die große Ritterburg unter dem Weihnachtsbaum liegt.

In Form eines Computerspiels hat mich meine Vergangenheit jetzt wieder eingeholt. Der Entwickler Telltale hat die Lizenz an Lego erworben und legt seit einigen Jahren Klassiker als Legovariante wieder auf (Star Wars, Indiana Jones, Batman).

Jetzt ist Lego Harry Potter erschienen und als Fan der Harry Potter-Serie (seit dem 11. Lebensjahr) konnte ich natürlich nicht nein sagen.

Nach einem kurzen Probespiel muss ich sagen: Die Faszination ist "still alive", die Kombination aus Lego und Harry Potter greift sofort. Das Spiel kann man also allen Harry Potter- und Lego-Fans bedingungslos ans Herz legen. Lego Star Wars soll übrigens auch ganz gut sein.


Donnerstag, 8. Juli 2010

Anfang und Ende

Wenn man Reden schreiben muss, lernt man, dass dem Zuhörer vor allem Anfang und Ende im Gedächtnis bleiben. Bei Computerspielen ist das genauso. Ich ziehe meinen Hut vor allen Entwicklern, die es schaffen, einen packenden Auftakt zu gestalten und auch ein befriedigendes Ende zu finden.

Noch cooler ist es für mich aber, wenn mich bereits die Inszenierung der Entwicklerlogos fesselt bzw. ich die so cool oder lustig finde, dass ich mich alleine deswegen an das Spiel erinnere. Mirror's Edge und Borderlands sind gute Beispiele.



Mittwoch, 7. Juli 2010

Wiedermal

Jetzt gab's ja wirklich lange nichts mehr von mir zu hören, und das hat ganz viele Gründe:

Die Matura (Abitur) ist vorbei (und war sehr erfolgreich), da war ich in diverse Feierlichkeiten verstrickt bzw. hatte vorher mit Vorbereitungen zu tun. Dafür bin ich jetzt quasi ein freier Mann (das Gefühl ist aber noch nicht so wirklich angekommen).

Durch das plötzliche Übermaß an Freizeit habe ich natürlich exzessiv diverse Hobbies verfolgt, zum Beispiel das PC spielen. Wie es der (un)glückliche Zufall so will, gab es auf der Online-Downloadplattform Steam einen "Summer-Sale", das heißt, dass hunderte Spiele sehr stark reduziert waren. Die Folge davon: sehr viele, sehr gute Spiele, die alle gespielt werden wollen (u.a. Borderlands, Gothic 2&3, Star Wars: The Force Unleashed, Civilization 4 Complete, ...).

Zustäzlich ist auch sportlich einiges zu tun, es geht fast täglich auf den Tennisplatz, am nächsten Samstag steht dann ein Turnier an.

In der nächsten Woche begebe ich mich dann auf Urlaub, wobei ich dafür verantwortlich bin, dass andere ihren Urlaub genießen können. Es geht um ein Kinderlager, auf dem das Motto "Mittelalter" gilt. Und wenn ich schon Dudelsack spiele, dann muss ich natürlich den Spielmann geben, mit entsprechendem Kostüm (Bilder folgen).

Soweit zur Situation, ein paar Einträge folgen sowieso noch.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Freizeitstress

Wenn Dinge passieren, dann meist auf einmal, im Guten wie im Schlechten.

Momentan geht es eher um das Gute: so viele verschiedene Sachen, die man tun möchte, während man auch noch Zeit für anderes braucht, gab es schon lange nicht mehr.

Da wäre einmal die Fußball-WM, die natürlich verfolgt werden will. Parallel dazu findet gerade eine der weltgrößten Computerspielmessen, die E3 statt. Nahezu überflüssig zu sagen, dass es dort Neuigkeiten zu von mir heiß erwarteten Spielen gibt (Star Wars: The Old Republic, Fallout: New Vegas, Rage, ...).

Am eigenen PC warten Dragon Age: Origins, Half Life 2 (jetzt wo es Achievements gibt), Fallout 3, diverse Mass Effect 2 DLCs, Mirror's Edge und Battlefield: Bad Company 2 auf Aufmerksamkeit.

Und zusätzlich gibt es da noch dieses persönliche Großereignis Matura, das auch nicht unbeachtet bleiben will.

Immerhin habe ich in zwei Wochen Zeit für alles. Rund um die Uhr. Wer braucht schon Schlaf?

Dienstag, 1. Juni 2010

Heavy Rain oder Ausreden für einen Blurayplayer

Ich geb's ja zu, Heavy Rain hat's mir angetan. Vom "Vorgänger" Fahrenheit auch aufgrund der etwas bescheidenen Grafik noch abgeschreckt, bin ich nun der Meinung, dieses Spiel unbedingt spielen zu müssen.

Da es aber nicht auf meiner "one and only" Lieblingsplattform verfügbar ist und ich mit meiner PS2 nur ernüchternde (anders gesagt: sehr verstaubende) Erfahrungen gemacht habe, bin ich mir nicht sicher, ob ich mir eine PS3 kaufen soll oder doch nicht.

Zur neuen Wohnung im Sommer würde das gut passen, einmal ein bisschen Geld in eine allgemeine Multimediaausstattung mit Fernseher, guten Boxen und eben einer PS3 zu investieren, einen interaktiven Film genießt man von der Couch aus sicher sehr gemütlich.

Aber just vor einigen Tagen tauchten Gerüchte auf, dass Heavy Rain doch noch auf dem PC veröffentlicht wird. Das Ganze steht in einer "Upcoming PhysX Games"-Liste von nVidia. Natürlich gibt es auch die ersten Einwände, nämlich dass die Liste uralt sei und Heavy Rain mit Havok arbeitet, auf einer PhysX-Liste also gar nichts verloren hat.

Ich warte also einfach einmal ab (obwohl ich am liebsten gleich losspielen würde: jetzt sofort, hier und heute), bis es wirklich Sommer ist. Wenn bis dahin keine PC-Fassung angekündigt ist, dann kann ich der PS3 vermutlich nicht widerstehen und mir einreden, dass Bluray sowieso die Zukunft ist und ich früher oder später einen entsprechenden Player brauchen werde.

Dann steht aber schon der nächste Konflikt an: Lieber 50€ mehr in gute Boxen investieren oder doch die Collector's Edition (mit dem tollen Regeneffekt) kaufen?